Stratum corneum = Hornschicht
besteht aus verschmolzenen, flachen Zellen, die Keratin enthalten, ohne
Zellorganellen.
Die Zellen der obersten Schichten (Stratum disjunctum) werden als
Schuppen (Squama cornea) abgestoßen.
Stratum lucidum = Glanzschicht
ist eine stark lichtbrechende = helle Schicht, die Proteoglykane
(makromolekulare Glykoproteine) und Lipide (Fette) enthält.
Stratum granulosum = Körnerschicht,
ist jene Schicht, in der die Verhornung der Zellen (Epitheliocytus
squamosus) beginnt. Auch Langerhans-Granulosaschicht genannt.
Stratum spinosum = Stachelzellenschicht
besteht aus Schichten polygonaler Zellen, die mit Desmosomen (=
elektronenmikroskopisch erkennbare Zellmembranverdichtung) versehen
sind.
In dieser Schicht sind die Keratinozyten durch Tonofibrillen
(Eiweißfäden) netzartig miteinander verbunden. Zusätzlich sind hier
Melanozyten gelagert, die das Farbpigment Melanin produzieren. Dieses
Pigment fungiert als UV-Schutz.
Keratinozyten = Keratin-bildende Zelle der Haut; sog. Stachelzelle
oder MALPIGHI-Zelle.
Stratum basale = Basalschicht
dient zusammen mit dem Stratum spinosum der Zellvermehrung in dieser
Hautschicht; diese Schicht besteht u.a. aus hohen zylindrischen Zellen
(Epitheliocytus basalis) und Melanozyten.
Hier finden die Zellteilungen statt, und es bilden sich neue
Stachelzellen, Körnerzellen und Glanzzellen.
Stratum papillare = Papillenschicht oder Papillarkörper
ist ein lockeres Bindegewebe, das nach oben zur Grenzschicht
(Basalmembran) und Oberhaut zapfenförmige Vorwölbungen bildet. Durch
diese Vorwölbungen (Bindegewebspapillen) wird die Kontaktfläche
zwischen Oberhaut und Lederhaut vergrößert und die Ernährung der
gefäßlosen Oberhaut verbessert. Gleichzeitig wird durch die Kapillaren
die Körpertemperatur geregelt. Im Papillenbereich beginnen auch
die Lymphgefäße. Rezeptoren für Wärme und Kälte und der Tastsinn.
Meissner Tastkörperchen (Scheiben) = Corpuscula tactus
sind die Rezeptoren für Berührungsempfindungen.
Follikel
sind bläschenartiges Gebilde, z.B. die Haarfollikel, Folliculus dentis
(Zahnsäckchen), Eifollikel.
Ruffinisches Tastkörperchen (Dehnungsrezeptor)
sind kolbenförmige Nervenendkörperchen in der Leder- und Unterhaut;
vermitteln Wärmeempfindung.
Stratum reticulare = Netzschicht
besteht aus kräftigen Kollagenfaserbündeln, die sich miteinander
verweben und in bestimmten Winkeln überkreuzen. Durch die Veränderung
dieser Winkelstellung kommt es zur Dehnung der Haut ohne
Änderung der Reißfestigkeit .
Kollagenfaser = Bindegewebsfaser,
die aus prolinreichen (Prolin = eine Aminosäure, nämlich
Pyrrolidin-2-carbonsäure) Gerüsteiweißen besteht.
Talgdrüse = Glandula sebacea
die den so genannten Haartalg produziert.
Der Talg (lateinisch Sebum) hält das Haar und die oberste Schicht der
Haut, die Hornschicht (Stratum corneum), geschmeidig.
Schweißdrüse = Glandula cutis
Diese Drüsen regulieren den Wärmehaushalt des Lebewesens durch
den physikalischen Effekt der Verdunstungskälte. Ferner sorgt der
Schweiß für die Geschmeidigkeit der Haut und für deren richtigen
pH-Wert.
Z.B. Schweiß-, Duft-, Talg-, Wimpern-, Milchdrüsen.
Adipöses Fett = Fettpolster
dienen als Druckpolster (“Stoßdämpfer”), Kälteschutz und
Energiereserve.
Die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate werden in Form von
Fett gespeichert.
Adipös = fettreich
Vater Pacinisches Tastkörperchen = Corpuscula lamellosa
sind eine bestimmte Art von Nervenendkörperchen, die z.B. in der
Haut, Bindehaut, in den Schleimhäuten innerer Organe, im Herz, im
Bauchfell, so wie in Gefäßnähe vorkommen.
Sie arbeiten als Vibrations- und Beschleunigungsdetektor.

Funktion der Haut
Die Haut